Wie sich Schweden auf den Winter vorbereitet

Für die Reinigung von grossflächigen Arealen in Industrie- und Hafengebieten sowie für starke Verschmutzungen auf Strassen in Kleinstädten und Gemeinden wird gerne die Wasa 300+ eingesetzt. Sie ermöglicht mit ihrem grossen Behälter- und Tankvolumen eine hohe Flächenleistung und vermeidet durch ihre mechanische Schmutzaufnahme feinstaubhaltige Abluft. Dies begeistert auch Furat Kadhem, Supervisor bei der Vemmab AB, einer Organisation mit Sitz in Västerås (SE).

Västerås liegt circa 100 km nordwestlich von Stockholm in der Region Mälardalen und ist Schwedens sechstgrösste Stadt. Die Vemmab AB beschäftigt dort 45 Mitarbeiter und verfügt dank ihrem soliden Fuhrpark von rund 80 verschiedenen Fahrzeugen über die Kapazitäten, für Kunden an verschiedenen Standorten in der Region Aufträge im Bereich TMA-Arbeiten, Bodenarbeiten, Baumpflege sowie Winter- und Kehrdienst auszuführen.

Furat Kadhem ist heute Supervisor bei der Vemmab AB in Västerås. Das war nicht immer so. Als er 2005 im Unternehmen angefangen hatte, war er Wartungs- und Servicearbeiter des Wasa Combi in der Werkstatt von der Vemmab AB. Von Grund auf hatte er sich so mit der Wasa Linie vertraut machen können und ab 2007 sie auch selbst fahren dürfen. Seither hat aber nicht nur er eine Entwicklung im Unternehmen durchlaufen, sondern auch die Wasa hat sich von der Wasa Combi über die Wasa 300 bis hin zur aktuellen Wasa 300+ weiterentwickelt. Heute in seiner Funktion als Supervisor hat Furat eine Wasa-Flotte bestehend aus vier Wasa 300+ und einer Wasa 300 im Einsatz.

Die Wasa 300+ wird von der Vemmab AB hauptsächlich für das Kehren von Geh- und Radwegen, Parkplätzen und verschiedenen Flächen in Wohngebieten eingesetzt. Ihren Haupteinsatz hat die Kehrmaschine im Frühjahr für die Sandsammlung, wenn der Schnee vom Boden geschmolzen ist, und Anfang November für das Laubkehren vor dem grossen Schneefall. Dabei wird das Kehrgut von zwei Seitenbesen zentral vor die mittig sitzende Kehrwalze am Heck zusammengekehrt. Von dort gelangt das Kehrgut auf den Elevator und wird in den 3 m³ grossen Aufnahmebehälter weitertransportiert. So können Flächenleistungen von bis zu 48 000 m2 aufs Mal bewältigt werden. 

Das hydraulische Heben und Senken der Tellerbesen sowie der Antrieb der Besenwalze im Heck kann dabei bequem direkt vom einfach und logisch gestalteten Bedienpult aus der Fahrerkabine eingestellt und angepasst werden. Dies macht die Arbeit nicht nur einfacher und fahrerfreundlicher, sondern spart auch gleich noch Wartungskosten: Die Bürsten werden auf diese Weise geschont und müssen nicht so oft ausgewechselt werden.

«Da die Wasa 300+ nicht nur einfach zu bedienen, sondern auch relativ einfach zu fahren ist, kann ich auch neue Fahrer schnell für einen Kehrauftrag einsetzen und bleibe so mit meinem Team flexibel und effizient», sagt Furat weiter.

Furat Kadhem, Supervisor Vemmab AB

Auch die Wasa 300+ ist höchst effizient: Sie verfügt über eine hervorragende, äusserst präzise Kehrleistung, nicht zuletzt unterstützt durch die 12 Wassersprühdüsen an der Kehreinheit, welche mittels einer hydraulischen Wasserpumpe mit bis zu 36 l/min aus den links und rechts angebauten Kunststoffwassertanks mit 1 100 l Tankvolumen versorgt werden.

Gezogen wird die Wasa 300+ bei der Vemmab AB hauptsächlich mit den Traktoren der 5R- und 6R-Serie von John Deere, die sehr gut mit der Kehrmaschine harmonieren. Die schlanke Zugdeichsel ermöglicht dabei eine hohe Wendigkeit und einen grossen Einschlagwinkel für das Kehren bei engen Platzverhältnissen.

Die Wartung der Kehrmaschine findet auch heute noch hauptsächlich in der hauseigenen Werkstatt von der Vemmab AB statt, dort wo Furat seine Karriere gestartet hat. «Die Wartung der Maschine hat bei uns höchste Priorität und ist gut möglich, da alle relevanten Teile leicht zugänglich sind», erklärt Furat Khadem. «In unserer eigenen Werkstatt werden dabei vor allem die beweglichen Teile geschmiert und der Zustand des Schlauches sowie der Bürsten überprüft.»

Und was passiert, wenn sie bei der Vemmab AB mal selbst nicht weiterkommen? «Wir pflegen einen guten Dialog mit der Serviceabteilung von Aebi Schmidt in Skänninge. Auf unsere Fragen bekommen wir dort immer eine Antwort und werden gut unterstützt. Wir finden dort auch Gehör für Verbesserungsvorschläge und können uns über Feedback aus dem Markt austauschen. Das ist sehr wertvoll für uns.»