Wenn der Ätna ausbricht, sind unsere Maschinen zur Stelle

Der Ätna ist Europas aktivster Vulkan. Er ragt auf der Mittelmeerinsel Sizilien mehr als 3'300 Meter in die Höhe. Bricht er aus, sieht das praktisch die ganze Insel. Genau das geschah über die letzten Tage: Eine Aschesäule stieg vier Kilometer in den Himmel und bedeckte die gesamte Umgebung mit einer dunklen Schicht Asche.

Der Flughafen Catania liegt direkt am Fuss des Vulkans. Als die Asche niederfiel, musste der Flughafen den Betrieb einstellen. Drei Tage lang lagen die Start- und Landebahnen unter Asche. Für deren Reinigung kamen unsere Maschinen zum Einsatz.

Sieben Maschinen, zwei Einsatzbereiche

Vulkanasche von einem Flughafen zu entfernen, ist eine aussergewöhnliche und aufwändige Herausforderung. Die Asche ist feinkörnig und hochabrasiv, was die Maschinen weit stärker beansprucht als im normalen Betrieb. Saugdüsen, Gebläse und Behälter verschleissen deutlich schneller, die Wartungsintervalle müssen entsprechend angepasst werden. Dazu braucht es ein leistungsfähiges Filtersystem, das verhindert, dass die feinen Partikel wieder in die Luft gelangen.

Am Flughafen Catania ist der Reinigungseinsatz auf verschiedene Bereiche verteilt. Für die grossflächige Reinigung sind vier Schmidt AS 990 im Einsatz. Zwei Schmidt Cleango 500 und ein Schmidt Swingo 200+ übernehmen die Reinigung von Terminalbereichen, Zufahrten, Vorfeld und weiteren Flächen des Flughafens.

Einsatzbereit rund um die Uhr

Alle sieben Maschinen waren in den vergangenen Tagen rund um die Uhr im Einsatz, um die Vulkanasche möglichst schnell zu beseitigen. Gerade bei einem solchen aussergewöhnlichen Einsatz ist es entscheidend, dass die Maschinen zuverlässig verfügbar bleiben. Aebi Schmidt Italia stellt dies über ein Netz von autorisierten Werkstätten mit einem durchgehenden Pikettdienst sicher.

Bei hoher Auslastung und langen Einsatzzeiten steht das Serviceteam bereit, um die Maschinen schnell wieder einsatzbereit zu machen. So können die Reinigungsarbeiten ohne vermeidbare Unterbrechungen fortgeführt und die betroffenen Flächen möglichst schnell wieder für den Flughafenbetrieb freigegeben werden.